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Heizen mit der Klimaanlage: Luft-Luft-Wärmepumpe erklärt

Heizen mit der Klimaanlage: Wie Split-Geräte als Luft-Luft-Wärmepumpe funktionieren, was es kostet und wann sich das in der Schweiz lohnt. Mit Kostenvergleich.

Von der heisskalt Redaktion 9 Min. Lesezeit

Jede Split-Klimaanlage ist technisch eine Luft-Luft-Wärmepumpe: Sie kann den Kältekreis umkehren und im Winter heizen statt kühlen. Aus einer Kilowattstunde Strom macht ein gutes Gerät dabei drei bis fünf Kilowattstunden Wärme – deutlich mehr als jede Elektroheizung. In der Schweiz kostet die Kilowattstunde Wärme aus einem Split-Gerät damit oft weniger als aus einer Öl- oder Gasheizung. Eine Volllösung ist sie trotzdem selten: Warmwasser liefert sie nicht, und an sehr kalten Tagen sinkt die Effizienz.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Split-Klimaanlage ist eine Luft-Luft-Wärmepumpe: Sie entzieht der Aussenluft Wärme und gibt sie direkt als warme Luft in den Raum ab.
  • Gute Geräte erreichen einen SCOP von 4 oder mehr – aus 1 kWh Strom werden über die Heizsaison gemittelt rund 4 kWh Wärme.
  • Beim Medianstrompreis 2026 von 27.7 Rp./kWh kostet die Kilowattstunde Wärme damit rund 7 Rappen. Öl und Gas liegen typischerweise bei 12 bis 16 Rappen (Richtwerte).
  • Die Effizienz sinkt mit der Aussentemperatur. Moderne Invertergeräte heizen je nach Modell bis etwa minus 15 bis minus 25 °C, bleiben aber auch dann effizienter als Elektrodirektheizungen.
  • Grenzen: kein Warmwasser, Wärme nur im Raum mit Innengerät, Leistungsabfall an den kältesten Tagen.
  • Ideal für Übergangszeit, Ferienwohnungen, als Ergänzung zur bestehenden Heizung und als Ersatz für Elektroheizungen. Förderung gibt es dafür in der Regel keine.

Split-Klimaanlage = Luft-Luft-Wärmepumpe: Was heisst das?

Eine Split-Klimaanlage ist eine Luft-Luft-Wärmepumpe, die Wärmeenergie zwischen Aussenluft und Raumluft verschiebt – im Sommer hinaus, im Winter hinein. Das ist keine Zusatzfunktion, sondern dieselbe Technik, die auch in “richtigen” Wärmepumpenheizungen steckt. Der Unterschied liegt nur im Wärmeträger: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe erhitzt Heizungswasser für Radiatoren oder Bodenheizung, eine Luft-Luft-Wärmepumpe bläst die Wärme direkt als warme Luft in den Raum.

Fast alle aktuellen Split-Klimaanlagen sind ab Werk umschaltbar zwischen Kühl- und Heizbetrieb. Ob dein Gerät heizen kann, siehst du im Datenblatt: Steht dort eine Heizleistung in kW und ein SCOP-Wert, ist die Heizfunktion vorhanden. Bei mobilen Monoblock-Geräten ist echtes Wärmepumpen-Heizen dagegen die Ausnahme – viele haben gar keine Heizfunktion oder nur ein simples Heizregister, das wie ein Heizlüfter arbeitet.

Wichtig für die Einordnung: Der Heizbetrieb kostet beim Kauf nichts extra. Wer ohnehin eine Klimaanlage zum Kühlen plant, bekommt die Wärmepumpe faktisch mitgeliefert. Das verändert die Rechnung, ob sich die Anschaffung lohnt, deutlich zugunsten des Split-Geräts.

Wie funktioniert der Heizbetrieb technisch?

Im Heizbetrieb läuft der Kältekreis der Klimaanlage einfach rückwärts: Ein Vierwegeventil kehrt die Fliessrichtung des Kältemittels um, sodass das Aussengerät der Umgebungsluft Wärme entzieht und das Innengerät sie abgibt. Der Ablauf in vier Schritten:

  1. Verdampfen: Das Kältemittel im Aussengerät ist kälter als die Aussenluft – auch bei minus 10 °C. Es nimmt Wärme aus der Luft auf und verdampft.
  2. Verdichten: Der Kompressor presst das gasförmige Kältemittel zusammen. Dabei steigt seine Temperatur stark an.
  3. Kondensieren: Im Innengerät gibt das heisse Kältemittel die Wärme an die Raumluft ab und wird wieder flüssig. Der Ventilator verteilt die warme Luft im Raum.
  4. Entspannen: Ein Expansionsventil senkt Druck und Temperatur des Kältemittels wieder ab – der Kreislauf beginnt von vorn.

Der Strom treibt dabei nur den Kompressor und die Ventilatoren an. Die eigentliche Heizenergie stammt zum grössten Teil aus der Aussenluft – deshalb ist der Wirkungsgrad um ein Mehrfaches höher als bei einer Elektroheizung, die Strom direkt in Wärme umwandelt. Welches Kältemittel im Kreislauf zirkuliert, spielt für das Prinzip keine Rolle; gängig sind heute R32 und zunehmend R290.

Ein Effekt gehört zum normalen Betrieb: das Abtauen. Bei Aussentemperaturen um den Gefrierpunkt und hoher Luftfeuchtigkeit bildet sich Reif am Wärmetauscher des Aussengeräts. Das Gerät kehrt dann für einige Minuten den Kreislauf um, um den Wärmetauscher zu enteisen. In dieser Zeit heizt es nicht – das ist kein Defekt, kostet aber etwas Effizienz.

Wie effizient heizt eine Klimaanlage? COP und SCOP erklärt

Die Effizienz im Heizbetrieb beschreibt der COP (Coefficient of Performance): Ein COP von 4 bedeutet, dass das Gerät aus 1 kWh Strom 4 kWh Wärme macht. Der COP gilt immer für einen bestimmten Betriebspunkt – je kälter die Aussenluft, desto tiefer fällt er aus, weil der Kompressor mehr arbeiten muss.

Aussagekräftiger für die Praxis ist der SCOP (Seasonal COP): Er mittelt die Effizienz über eine ganze Heizsaison mit genormten Messpunkten bei 12, 7, 2 und minus 7 °C Aussentemperatur. Gute Split-Geräte erreichen in der für die Schweiz relevanten Klimazone einen SCOP von rund 4 oder mehr. Wie du SCOP, SEER und die Energieetikette im Detail liest, erklären wir im Ratgeber zu SEER, SCOP und Energieetikette.

So verändert sich die Effizienz typischerweise mit der Aussentemperatur (Richtwerte für moderne Invertergeräte, je nach Modell unterschiedlich):

AussentemperaturTypischer COPBedeutung für die Praxis
+10 °C4.5–5.5Übergangszeit: Paradedisziplin, sehr günstige Wärme
+7 °C4.0–5.0Normpunkt vieler Datenblätter
+2 °C3.0–4.0Abtauzyklen beginnen, immer noch effizient
−7 °C2.0–3.0Effizienz sinkt spürbar, Heizleistung nimmt ab
−15 °C1.5–2.5Nur für kältetaugliche Geräte; immer noch besser als Elektrodirektheizung

Zwei Punkte daraus sind entscheidend. Erstens: Selbst bei minus 15 °C liefert ein Split-Gerät noch das Anderthalb- bis Zweieinhalbfache einer Elektroheizung. Zweitens: Nicht nur die Effizienz, auch die maximale Heizleistung sinkt bei Kälte. Ein Gerät mit 3.5 kW Nennheizleistung bringt bei minus 10 °C je nach Modell nur noch einen Teil davon. Wer ernsthaft im Winter heizen will, sollte das Gerät deshalb nicht zu knapp dimensionieren und im Datenblatt die Heizleistung bei tiefen Temperaturen prüfen, nicht nur den Normpunkt bei +7 °C.

Was kostet das Heizen mit der Klimaanlage?

Beim Schweizer Medianstrompreis 2026 von 27.7 Rp./kWh (ElCom, Haushaltsprofil H4) kostet die Kilowattstunde Wärme aus einem Split-Gerät mit SCOP 4 rund 7 Rappen – etwa halb so viel wie aus einer Öl- oder Gasheizung. Der Vergleich mit den fossilen Energieträgern sieht so aus (alle Werte Richtwerte, Stand Juli 2026):

HeizsystemEnergiepreis (Richtwert)Nutzungsgrad / COPKosten pro kWh Wärme
Split-Klimagerät, SCOP 4.027.7 Rp./kWh Strom4.0rund 7 Rp.
Split-Klimagerät, SCOP 3.0 (kalte Lage)27.7 Rp./kWh Strom3.0rund 9 Rp.
Gasheizungrund 11–14 Rp./kWh inkl. CO2-Abgabeca. 0.9rund 12–16 Rp.
Ölheizungrund 123 Rp./Liter (ca. 12.3 Rp./kWh)ca. 0.85rund 14–15 Rp.
Elektro-Direktheizung27.7 Rp./kWh Strom1.0rund 28 Rp.

Die Spannbreiten sind real: Der Strompreis reicht 2026 je nach Gemeinde von unter 10 bis über 40 Rp./kWh, Heizöl- und Gaspreise schwanken mit dem Weltmarkt. Rechne deshalb immer mit deinem lokalen Tarif nach – wie das geht, zeigen wir im Ratgeber zum Stromverbrauch von Klimaanlagen.

Ein konkretes Rechenbeispiel für die Übergangszeit: Du heizt ein 25-m²-Wohnzimmer im Frühling und Herbst mit dem Split-Gerät statt mit der Ölheizung und brauchst dafür rund 1500 kWh Wärme pro Saison. Bei SCOP 4 sind das 375 kWh Strom, also rund 105 Franken. Dieselbe Wärme aus der Ölheizung kostet rund 215 bis 225 Franken, aus einer Elektrodirektheizung rund 415 Franken. Wer eine alte Elektroheizung durch ein Split-Gerät ersetzt, senkt die Heizstromkosten also grob um den Faktor drei bis vier – das ist der finanziell klarste Anwendungsfall.

Ehrlich bleiben muss man bei der Gesamtrechnung: Wer die Klimaanlage nur zum Heizen kauft, muss die Investition von typischerweise 3500 bis 7000 Franken für ein installiertes Single-Split-Gerät mitrechnen. Als reines Heizungsprojekt konkurriert sie dann mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Ihre Stärke spielt sie aus, wenn du sie ohnehin zum Kühlen willst – dann ist die Heizfunktion gratis dabei.

Wo liegen die Grenzen?

Ein Split-Gerät ersetzt in den meisten Schweizer Häusern keine vollwertige Zentralheizung. Die vier wichtigsten Einschränkungen:

Kein Warmwasser. Eine Luft-Luft-Wärmepumpe heizt Luft, kein Wasser. Dusche, Bad und Küche brauchen weiterhin eine andere Lösung – Elektroboiler, Wärmepumpenboiler oder die bestehende Heizung. Das ist der wichtigste strukturelle Unterschied zur Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Wärme nur dort, wo ein Innengerät hängt. Warme Luft verteilt sich schlecht über mehrere Räume und Stockwerke. Ein Innengerät im Wohnzimmer heizt das Wohnzimmer, nicht das Schlafzimmer am Ende des Flurs. Für mehrere Räume brauchst du mehrere Innengeräte – etwa als Multisplit-Anlage – und damit steigen die Kosten.

Leistungsabfall an den kältesten Tagen. Genau dann, wenn du am meisten Wärme brauchst, liefert das Gerät am wenigsten davon – und die Abtauzyklen häufen sich. In gut gedämmten Gebäuden ist das beherrschbar, im ungedämmten Altbau mit hohem Wärmebedarf wird es an einer Kältewoche im Januar knapp. Eine Rückfallebene (bestehende Heizung, Ofen) ist im Mittelland empfehlenswert, in Berglagen Pflicht.

Warme Luft fühlt sich anders an. Luftheizung erzeugt keine Strahlungswärme wie ein Radiator oder eine Bodenheizung. Manche empfinden den Luftzug als unangenehm, besonders im Schlafzimmer. Moderne Geräte mit tiefer Ventilatorstufe und gutem Luftleitsystem mildern das deutlich.

Für wen lohnt sich das Heizen mit der Klimaanlage?

Am meisten profitieren Haushalte, die das Gerät ohnehin zum Kühlen haben oder eine Elektroheizung ersetzen. Die typischen Szenarien im Überblick:

Übergangszeit (März bis Mai, September bis November). Das ist der Sweet Spot: Bei 5 bis 15 °C Aussentemperatur arbeitet das Gerät mit COP-Werten von 4 bis 5, während sich das Hochfahren der trägen Zentralheizung oft nicht lohnt. Viele lassen die Ölheizung im Herbst zwei Monate länger aus – das spart fossile Energie und Geld.

Ferienwohnung. Ein Split-Gerät heizt einen Raum in kurzer Zeit auf, lässt sich per App fernsteuern und hält die Wohnung mit der Frostschutzfunktion (meist 8 bis 10 °C Solltemperatur) energiesparend temperiert, wenn niemand da ist. Für Ferienwohnungen, die nur wochenweise genutzt werden, ist das oft die praktischste Heizlösung überhaupt.

Ergänzung zur bestehenden Heizung. Als Zusatzwärme im meistgenutzten Raum entlastet das Split-Gerät die Hauptheizung – zum Beispiel, um im Homeoffice nur das Arbeitszimmer zu heizen, statt das ganze Haus auf Temperatur zu bringen.

Ersatz einer Elektrodirektheizung. Faktor drei bis vier tiefere Heizstromkosten, und in vielen Kantonen sind neue Elektrodirektheizungen ohnehin nicht mehr zulässig. Hier ist die Luft-Luft-Wärmepumpe oft die einfachste Modernisierung, gerade wo keine Wasserheizverteilung existiert.

Weniger geeignet: als einzige Heizung im schlecht gedämmten Altbau, in Haushalten mit hohem Warmwasserbedarf ohne separate Lösung und überall dort, wo viele einzelne Räume gleichmässig warm sein sollen – dort bleibt die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Radiatoren oder Bodenheizung die bessere Wahl.

Förderung, GEAK und Bewilligung: Was gilt in der Schweiz?

Kurz und ehrlich: Für Luft-Luft-Wärmepumpen gibt es in der Regel keine Fördergelder. Die kantonalen Programme (Gebäudeprogramm) unterstützen beim Ersatz von Öl-, Gas- und Elektroheizungen üblicherweise Wärmepumpen mit Wärmepumpen-System-Modul – also Luft-Wasser- oder Sole-Wasser-Anlagen mit hydraulischem Verteilsystem. Split-Klimageräte erfüllen diese Anforderung normalerweise nicht. Die Details unterscheiden sich je nach Kanton; verbindliche Auskunft gibt die Energiefachstelle deines Kantons.

Zwei Punkte solltest du trotzdem kennen. Erstens: Ersetzt du eine fossile Heizung, verlangen viele Kantone gestützt auf die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) einen erneuerbaren Anteil oder Effizienznachweis – in einzelnen Kantonen spielt dabei der GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone) eine Rolle. Ob eine Luft-Luft-Wärmepumpe dabei als Erfüllungslösung anerkannt wird, ist kantonal unterschiedlich geregelt. Die kostenlose Impulsberatung “erneuerbar heizen” von EnergieSchweiz hilft bei der Einordnung, bevor du entscheidest.

Zweitens: Das Aussengerät braucht je nach Kanton und Gemeinde eine Bewilligung oder zumindest ein Meldeverfahren – unabhängig davon, ob du kühlst oder heizt. Was wo gilt, haben wir im Überblick zur Bewilligung von Klimaanlagen zusammengetragen. Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung; verbindlich sind die Auskünfte deiner Gemeinde und deines Kantons.

Fazit

Heizen mit der Klimaanlage ist kein Trick, sondern angewandte Wärmepumpentechnik: Ein gutes Split-Gerät macht aus einer Kilowattstunde Strom rund vier Kilowattstunden Wärme und unterbietet damit die Wärmekosten von Öl, Gas und erst recht von Elektroheizungen deutlich. Am stärksten ist es in der Übergangszeit, in Ferienwohnungen, als Ergänzung zur Hauptheizung und als Ersatz für Elektrodirektheizungen. Warmwasser liefert es nicht, und an den kältesten Tagen sinken Leistung und Effizienz – als alleinige Heizung taugt es deshalb nur in gut gedämmten, kompakten Objekten. Wer ohnehin eine Klimaanlage zum Kühlen plant, sollte die Heizfunktion konsequent mitdenken: Sie ist der grösste versteckte Mehrwert des Geräts.

Häufige Fragen

Kann man mit jeder Klimaanlage heizen?
Fast alle modernen Split-Klimaanlagen haben eine Heizfunktion, weil ihr Kältekreis umkehrbar ist. Prüfe im Datenblatt, ob ein SCOP-Wert und eine Heizleistung angegeben sind. Bei mobilen Monoblock-Geräten ist eine Heizfunktion selten und meist nur eine ineffiziente Elektroheizung.
Bis zu welcher Aussentemperatur kann eine Klimaanlage heizen?
Moderne Invertergeräte heizen je nach Modell bis etwa minus 15 bis minus 25 Grad Celsius. Die Effizienz und die verfügbare Heizleistung sinken aber mit der Aussentemperatur. Entscheidend ist, dass das Gerät laut Datenblatt für tiefe Temperaturen ausgelegt ist.
Ist Heizen mit der Klimaanlage günstiger als mit Öl oder Gas?
Pro Kilowattstunde Wärme meistens ja. Bei einem SCOP von 4 und dem Schweizer Medianstrompreis von 27.7 Rp./kWh kostet die Kilowattstunde Wärme rund 7 Rappen, mit Öl oder Gas typischerweise 12 bis 16 Rappen (Richtwerte, Stand Juli 2026). Der Vergleich hängt aber stark von deinem lokalen Stromtarif ab.
Wie viel Strom braucht eine Klimaanlage zum Heizen?
Das hängt vom Wärmebedarf des Raums und der Effizienz des Geräts ab. Ein Rechenbeispiel: Wer in der Übergangszeit 1500 kWh Wärme braucht, benötigt bei einem SCOP von 4 rund 375 kWh Strom, also etwa 100 Franken beim Medianpreis 2026. Eine Elektrodirektheizung bräuchte für dieselbe Wärme rund das Vierfache.
Kann eine Klimaanlage die Heizung komplett ersetzen?
In gut gedämmten, kleinen Wohnungen oder Ferienwohnungen kann ein Split-Gerät die Raumheizung übernehmen. Warmwasser liefert es aber nicht, und in schlecht gedämmten Altbauten reicht die Leistung an sehr kalten Tagen oft nicht. Als Volllösung ist es die Ausnahme, als Ergänzung fast immer sinnvoll.
Wird eine Luft-Luft-Wärmepumpe in der Schweiz gefördert?
In der Regel nein. Die kantonalen Förderprogramme unterstützen beim Heizungsersatz üblicherweise Luft-Wasser- oder Sole-Wasser-Wärmepumpen mit Wärmepumpen-System-Modul. Luft-Luft-Geräte ohne Wassersystem fallen meist durch das Raster. Frage im Zweifel bei der Energiefachstelle deines Kantons nach.
heisskalt Redaktion

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